Renate Hövelmann nimmt Abschied

Zum letzten Mal blickte die scheidende Vorsitzende Renate Hövelmann bei der Jahres-hauptversammlung 2001 zurück: Auf ein ereignisreiches Jahr, in dem die zwei Patenkinder des Vereins wieder prächtig herangewachsen seien, auf viele Projekte, von Finanzierung der Haushaltshilfen für Familien mit behinderten Kindern und Ferienfahrten für Kinder aus sozial schwächer gestellten Familien, reichlich Einzelprojekte, bei denen beispielsweise einer Familie erstmals ein gemeinsamer Urlaub ermöglicht wurde, und natürlich auf den entscheidenden Umzug ins neue Domizil im Kulturbahnhof.

 

Hier finden sich jetzt Lager- und der Raum für die Kleiderausgabe sowie die Möglichkeit, sich in ein Beratungszimmer zurückzuziehen, unter einem Dach. Berechnet werden für die Räume lediglich die Nutzungskosten. Die erforderlichen Renovierungsarbeiten und die Einrichtung der Räume ist entscheidend von den Mitgliedern - hier wurde besonders die handwerklich helfende Hand von Herrn Vogelsang genannt - gestaltet worden. Zurück blickte Renate Hövelmann aber auch auf zwölf Jahre erfolgreiche Vereinsarbeit. “Bei der Geburt war ich dabei, das Heranwachsen habe ich begleitet aber jetzt ist es Zeit, die Arbeit in jüngere Hände zu geben.” Diese sollten neue Ideen und neue Impulse einbringen. Ihr Dank galt vor allem Ihrem Mann, der “mit seinen EDV-Kenntnissen ein hervorragender Sekretär gewesen ist.” Viel Erfolg wünschte sie dem Verein weiterhin, denn ein “Leben ohne Kinder hat keine Zukunft.”


Blick auf die Anfänge – Dank an Renate Hövelmann

In einem umfassenden Rückblick, mit nachdenklichen Seitenbemerkungen versehen, liess Irene Fröhlich, Vorsitzende der CDU-Frauen, die Gründung und Gründungsjahre, sowie das Schaffen von Renate Hövelmann Revue passieren. Die “Kleinen Hände” seien ohne Formalitäten, ohne Geld und ohne Bedenkenträger ins Leben gerufen worden. Der erste Anstoss kam von Gisela Booz, die sofort Renate Hövelmann - die bei der Gründungssitzung gar nicht anwesend war - mit Erfolg den Vorsitz antrug. Mit vielen Dinge hätte sie sich beschäftigen müssen: Sozialversicherung, Finanzamt, Netzwerke mit anderen sozialen Einrichtungen, Fortbildungen. Sachkenntnisse in vielen Bereichen hätten sich die aktiven Vereinsmitglieder aneignen müssen.

 

Irene Fröhlich brachte in Erinnerung, dass 2001 das Jahr der Freiwilligen, des Ehrenamtes, sei und zitierte eine Statistik, nach der 10 Prozent der Ehrenamtler im sozialen Bereich tätig seien. Diese seien überwiegend kompetent aber alle zufrieden. “Und diese Zufriedenheit hat es Dir möglich gemacht, die letzten zwölf Jahre zu bewältigen.” schloss Irene Fröhlich ihren Dank und ihre Anerkennung an die Arbeit Renate Hövelmanns. Dieser Laudation schloss sich Wolfgang Gunia an und ergänzte, “die Kleinen Hände sind ein Markenzeichen, das für Qualität spricht.”

 

Ehrenvorsitz für 12 ehrenvolle Jahre

In ihrer Dankes- und Antrittsrede unterstrich Dr. Helga Klostermann, dass sie sich der Aufgabe widme, weil sie von der sinnvollen Arbeit überzeugt sei. “Ich hoffe, dass ich nur annähernd so gut wie Renate Hövelmann sein werde. Aber ich muss in die Aufgabe erst hineinwachsen.” Außerdem gab die neue Vorsitzende der Hoffnung ausdruck, dass sie Renate Hövelmann noch oft um Rat fragen dürften. Gleichzeitig trug sie Renate Hövelmann den Ehrenvorsitz an, den diese dankend und sichtbar gerührt annahm. In den Kreis der Dankenden reihte sich auch das Patenkind des  Vereins, Anna-Katharina ein. Für sie sprach ihre Großmutter: “Wir sehen der Zukunft mit einem lachenden und einem weinenden Auge entgegen und Danken Ihnen für die Fürsorge. Sie haben Anna-Katharina sehr gefördert.

 

Ein Tänzchen zum Abschied

Als Dankeschön hatte sich der Vorstand etwas besonderes einfallen lassen: Ballerinas mit “kleinen Händen” aus der Ballettschule Motsch schwangen das Tanzbein für Renate Hövelmann. Den Mädchen wurde begeisterter Applaus gezollt. Noch lange wurde anschließend getafelt und der Abend klang in gemütlicher Runde und angeregten Gesprächen aus. 

 

Die Wahlen

Als Vorsitzende wurde gewählt: Helga Klostermann
Als deren gleichberechtigte Stellvertreterinnen wurden gewählt: Marlene SamansBeate Jülicher
Als Beisitzerinnen wurden gewählt Elisabeth Hartmann, Paula Vogelsang, Dorothée Schenk
Zur Ehrenvorsitzenden ernannte der Verein Renate Hövelmann
Als Kassenprüferinnen benannt wurden Hildegard Pott, Otti Schöngens
Im neuen Vorstand übernimmt Dorothée Schenk die Aufgaben der Schriftführerin, Elisabeth Hartmann die der Kassiererin

 

 

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