„Kleine Hände“ für viele 2006 „die letzte Rettung“

Der Vorstand 2006 (v.r.) Gisela Urban, Gerlinde Dartsch, Paula Vogelsang,Elisabeth Hartmann, Rose-Marie Kommnick, Otti Schöngens, Marlene Samans, Dr. Helga Klostermann, Dorothée Schenk



So zuverlässig, wie die Schirmerschüler die Bälle in ihrer Jonglage bei ihrer akrobatischen Vorführung zur Jahreshauptversammlung auffingen, „fingen“ im übertragenen Sinne die Aktiven der „Kleinen Hände“ die Hilfesuchenden im Jahr 2006 auf. Für viele war der Verein, der sich der Hilfe für Mütter, Väter und Kindern in Notlagen verschrieben hat, „die letzte Rettung“.

 

 

So zuverlässig, wie die Schirmerschüler die Bälle in ihrer Jonglage bei ihrer akrobatischen Vorführung zur Jahreshauptversammlung auffingen, „fingen“ im übertragenen Sinne die Aktiven der „Kleinen Hände“ die Hilfesuchenden im Jahr 2006 auf.

 

Nachdem die finanzielle Situation des Vereins im Jahr 2005 nicht „rosig“ ausgesehen habe, ist die Lage im Jahr 2006 deutlich besser. Viele großzügige Spenden von Organisationen und Einzelpersonen, die dem Aufruf im Zusammenhang „Menschen für Menschen“ der Aachener Zeitung zugunsten der „Kleinen Hände“ gefolgt seien, führten zu Einnahmen in fünfstelliger Höhe. Ausgegeben wurde das Geld vor allem für viele Einzelbetreuungen bei Alleinerziehenden und sozial Schwächeren für Lebensmittel und Kinderartikel. Da nach eingehender Prüfung keine andere Stelle zuständig war, trugen die „Kleinen Hände“ auch in ausgesuchten Fällen die Bezahlung für den Mittagstisch der Offenen Ganztagsgrundschule. Zuschüsse erhielt die Villa Kunterbunt, der Hort einer Elterninitiative, für ihre Ferienfahrt, außerdem wurden viele Dauerkarten für den Brückenkopf-Park verteilt, der für viele Familien, so unterstrich Dr. Klostermann, in den Ferien das einzig bezahlbare Vergnügen sei. Vereinzelt wurden Nachhilfestunden und Klassenfahrten finanziert. Zwei Klienten, deren Lage verzweifelt war, wurden außerdem in größerem Umfang betreut.

Vorsitzende Dr. Helga Klostermann: „Als Fazit kann man sagen, dass wir für viele wieder die letzte Rettung waren.“

 

Besonders stolz zeigte sich die Vereinsvorsitzende über die Drittplatzierung im Wettbewerb „familienfreundliches Jülich“ in diesem Jahr. „Wir hatten uns hierfür  nicht beworben, wir sind vorgeschlagen worden.“ Erfreulich sei außerdem das Engagement zweier neuer Mitglieder: Gisela Urban und Rose-Marie Kommnick. „Wir können jede helfende Hand gebrauchen“, unterstrich die Vorsitzende. Auf vier solcher Hände an vorderster Front wird der Verein verzichten müssen: Paula Vogelsang, die „gute Seele des Kämmerchens“ schied aus dem aktiven Dienst aus. Allerdings erklärte sie ihre Bereitschaft, in Notfällen einzuspringen. Vom Vize-Vorsitz in die Kleiderkammer wechselt Marlene Samans. Sie war bereits unter Renate Hövelmann, inzwischen Ehrenvorsitzende der „Kleinen Hände“, zweite Vorsitzende. „Sie hat Fälle nicht abgearbeitet, sie hat die Menschen mit Herz und Seele betreut“, würdigte Dr. Helga Klostermann das Engagement von Marlene Samans. Sie selbst gab in sehr persönlichen Abschiedsworten zu, „immer dünnhäutiger“ geworden zu sein und sich daher zurückzuziehen. Einen Wunsch gab sie dem neuen Vorstand mit auf den Weg: Dass er die Menschen nicht vergessen soll, die nicht den Kopf und die Möglichkeit haben, sich selbst zu helfen.

 

Völlig einig waren sich die Mitglieder bei der Wahl des Vorstandes. Alle Entscheidungen fielen einstimmig. Der Vorstand setzt sich künftig aus den wiedergewählten Mitgliedern Dr. Helga Klostermann (1. Vorsitzende ), Beate Jülicher (2. Vorsitzende), Elisabeth Hartmann (Kassenführerin), Dorothée Schenk (Pressewartin) und Otti Schöngens (Beisitzerin) zusammen. Neu hinzu kamen Rose Kommnick als zweite Vorsitzende, die Marlene Samans im Amt ablöst, und Gisela Urban als Beisitzerin, die Paula Vogelsangs Stuhl besetzt. Ergänzend wurde die Riege der Beisitzer durch Gerlinde Dartsch. Kassenprüfer sind Dita Joost und Dr. Peter Nieveler.

 

Nach ihrer Wahl betonte Dr. Helga Klostermann, dass sie gedenke nach der nun beginnen Amtsperiode von zwei Jahren nicht wieder zur Wahl antreten will.

 

 

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